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Bedarfsausweis für Köln

Bedarfsausweis ab 119,90 € — in 2–3 Werktagen

Pflicht für kleinere Altbauten und aussagekräftiger als der Verbrauchsausweis: Der Energiebedarf wird aus Bauteilen und Anlagentechnik berechnet, unabhängig vom Heizverhalten der Bewohner.

  • Erforderlich bei bis zu vier Wohneinheiten mit Bauantrag vor 11/1977
  • Inklusive Modernisierungsempfehlungen
  • Grundlage für KfW- und BAFA-Förderanträge
  • Registrierung beim DIBt inklusive

Jetzt beantragen

119,90 €
  1. Gebäudedaten online eingeben, etwa zehn Minuten
  2. Prüfung durch Sachverständige und Registrierung beim DIBt
  3. Ausweis als PDF per E-Mail, in zwei bis drei Werktagen
Weiter zur Bestellung — externer Anbieter, öffnet in neuem Tab

Unverbindlich · keine Zahlung vor Erhalt

Bedarf oder Verbrauch?

Wo Sie die Wahl haben, entscheidet der Zweck: Der Bedarfsausweis bewertet das Gebäude, der Verbrauchsausweis das bisherige Nutzerverhalten.

Grundlage
Bedarf: Bauteile und Anlagentechnik. Verbrauch: Abrechnungen aus 36 Monaten.
Aussagekraft
Bedarf: nutzerunabhängig und vergleichbar. Verbrauch: abhängig vom Heizverhalten.
Aufwand
Bedarf: mehr Angaben, 2–3 Werktage. Verbrauch: wenige Angaben, 24 Stunden.
Förderung
Bedarf: Grundlage für Sanierungsplanung und Förderanträge. Verbrauch: nicht geeignet.
Zum Verbrauchsausweis ab 69,90 €

Diese Angaben brauchen wir

Für die Bedarfsberechnung erfassen wir die Gebäudehülle und die Anlagentechnik. Fotos der Heizungsanlage genügen uns in den meisten Fällen.

  • Baujahr, Wohnfläche, Anzahl der Geschosse
  • Fenster: Verglasung und Einbaujahr
  • Dämmung von Dach, Außenwand und Kellerdecke
  • Heizungsart, Baujahr, Warmwasserbereitung
  • Grundrisse oder Bauzeichnungen, falls vorhanden
Aufnahme einer Heizungsanlage im Keller mit Tablet und Laser-Entfernungsmesser

Modernisierungsempfehlungen inklusive

Jeder Bedarfsausweis enthält Empfehlungen für kosteneffiziente Verbesserungen, getrennt nach Einzelmaßnahmen und Maßnahmen im Zusammenhang mit größeren Sanierungen. Sie sind kein Sanierungsfahrplan, geben aber die Reihenfolge vor, in der sich Investitionen üblicherweise lohnen.

Gebäudehülle
Dämmung von Dach, oberster Geschossdecke, Außenwand und Kellerdecke, jeweils mit Hinweis auf die erreichbare Bauteilqualität.
Fenster und Türen
Austausch oder Ergänzung, abhängig von Verglasung, Rahmen und Baujahr.
Anlagentechnik
Kesseltausch, Hydraulischer Abgleich, Dämmung von Leitungen, Regelung und Warmwasserbereitung.
Erneuerbare Energien
Solarthermie, Photovoltaik oder Wärmepumpe, soweit für das Gebäude sinnvoll.

Für Förderanträge nach BEG verlangt der Bund einen individuellen Sanierungsfahrplan durch einen eingetragenen Energieberater. Sprechen Sie uns an, wenn Sie diesen Weg gehen möchten.

Wann der Bedarfsausweis vorgeschrieben ist

Bis zu vier Wohneinheiten, Bauantrag vor dem 1. November 1977

Es sei denn, das Gebäude wurde nachträglich auf das Niveau der Wärmeschutzverordnung 1977 gebracht. Dann ist der Verbrauchsausweis zulässig.

Neubau

Bei Neubauten entsteht der Ausweis aus dem Nachweisverfahren des Bauantrags. Verbrauchsdaten gibt es noch nicht.

Umfassende Sanierung

Werden Hülle und Anlagentechnik in einem Zug erneuert, ist der Bedarfsausweis erforderlich, weil alte Verbräuche den neuen Zustand nicht abbilden.

Nichtwohngebäude ohne Verbrauchsdaten

Fehlen drei zusammenhängende Abrechnungsjahre, bleibt nur die Bedarfsberechnung mit Zonierung nach Nutzung.

Fragen zum Bedarfsausweis

Brauche ich Grundrisse?

Sie helfen, sind aber nicht Pflicht. Wo Pläne fehlen, arbeiten wir mit Ihren Aufmaßen und den Flächenangaben aus dem Kaufvertrag oder der Wohnflächenberechnung.

Muss jemand ins Haus kommen?

Im Regelfall nicht. Fotos von Heizung, Fenstern und Fassade genügen. Auf Wunsch übernimmt ein Sachverständiger die Aufnahme vor Ort.

Warum weicht der Bedarf von meiner Heizkostenrechnung ab?

Die Berechnung unterstellt ein normiertes Nutzerverhalten und Standardklima. Sie bewertet das Gebäude, nicht die Bewohner, und liegt deshalb oft höher als der gemessene Verbrauch.

Wie lange dauert die Ausstellung?

Zwei bis drei Werktage nach vollständiger Dateneingabe. Fehlen Angaben zur Anlagentechnik, melden wir uns am selben Tag per E-Mail.